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Einfach. Plaudern. Neu.

André
★★

Mitglied [89]

Klimawandel / Klimaschutz

Bzgl. des Klimawandels finde ich ja das Thema "Aufforstung" recht wichtig.

Einen kompletten Verzicht auf fossile Energie halte ich außerdem für falsch. Vorerst.

Ich bin echt nicht gegen den Schutz des Klimas, aber es gibt eine rote Linie für mich: Den Verbrennungsmotor!

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Kommentare (3)

Grütze

Bin überzeugte Fahrrad- und Bahnfahrerin, von daher würde mich die Abschaffung des Verbrennungsmotors nicht wirklich jucken. Ich habe nicht mal einen Führerschein. Aber Aufforstung und Insektenfreundliche RDenaturierung finde schon wichtig.

Vor 10 Jahren gab es in meinem 900 qm Garten am Stadtrand und der Nachbarschaft so gut wie kein Leben mehr. Kaum Insekten, so gut wie keine Vögel, kein einziger Igel weit und breit. Ich habe dann damit begonnen meinen „sterilen“ Garten (Rasen und mit Formschnitt versehene Nadelbäume) nach und nach umzuwandeln. Die alten Bäume kamen weg und dafür wurden Obstbäume und andere Blüher wie Schmetterlingflieder gepflanzt. Löwenzahn und Klee dürfen im Rasen wachsen und sich gerne vermehren. Ein Teil des Fallobstes lasse ich liegen. Laub auch. In meinem Garten gibt es nichts, was nicht irgendwie Insekten oder anderweitig Tierfreundlich ist. Meine Nachbarn waren damals nicht begeistert und haben mich sogar vors Schiedsgericht gezerrt, weil das Unkraut über den Zaun weht und sich in ihrem Rasen verbreitet. War mir schnuppe. Ich hab das gegen jeden Widerstand durchgezogen. Mittlerweile ist das Thema Insektensterben auch in der Nachbarschaft angekommen und vor allem die Jüngeren (alles was unter 65 ist) ziehen nach.
Ich bin froh, das auch die Stadt mittlerweile damit begonnen hat, den öden Rasenflächen den Gar auszumachen und damit begonnen hat In Parks und an den Straßen Blumen und Kräuter auszusäen. Selbst einige Bauern machen mit und säen Blumenstreifen in ihre Felder und schaffen durch Neupflanzung von Großhecken an den Feldrändern wieder Schutzräume für allerlei Bewohner.
Heutzutage hat sich meine Nachbarschaft sehr verändert. Es gibt wieder jede Menge Bienen, Hummeln, Schmeterlinge und andere Nützlinge. Leider auch Wespen ... (das ist definitiv ein Nachteil wenn man gerne grillt). Und mit den Insekten kamen die Vögel zurück. Dieses Jahr hatte ich zum ersten Mal ein Schwalbenpärchen unterm Dachüberhang zur Brut :-) Es sind wieder echte Spatzen da, ebenso wie Bachstelzen (die gabs seit meiner Kindheit hier nicht mehr) und ein Grünspecht. Seit drei Jahren wohnen 2 Hörnchen in meinem Garten und mein Feenhaus wurde im letzen Herbst von einem Igel bezogen. Das nächste und Vorerst letzte Projekt wird der Umbau des chlorverseuchten Pools in einen Poolteich sein, so kann auch dieses Relikt aus den 70ern noch seinen Dienst leisten.

Wenn jeder ein bisschen tut, kann man viel erreichen. Ohne Insekten geht es einfach nicht, oder wir müssen bald alle unsere Pflanzen per Hand und Pinsel bestäuben, so wie es die Menschen in manchen Regionen Chinas schon machen müssen, weil alles weggestorben ist. Es gibt noch unendlich viele andere Baustellen, deren Probleme sich weniger einfachen lösen lassen, aber ein Balkonkasten mit insektenfreundlichen Blumen statt der üblichen Geranien ist fast für jeden machbar.


Sorry für den Aufsatz ^^*
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Gustavo Woltman
Mitglied [1]

Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass Nachts der Himmel ungewöhnlich klar war und ich hatte sehr gute Sicht auf die Sterne. Ist das eine Folge der niedrigen Luftfeuchtigkeit der letzten Zeit?


LG
Gustavo Woltmann
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von Blödmann am 16.10.2020, 12:42 Uhr.

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