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Stefan Aust

Klimahype

https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus194542997/Klimawandel-Warten-wir-doch-bis-der-Klimahype-abgeklungen-ist-Stefan-Aust.html

Irgendwann, vielleicht schon bald, wird man über den Windkraftwahn der Deutschen lachen – wenn auch nicht in Deutschland. Es dürfte – von Kriegen abgesehen – das teuerste und nutzloseste Investitionsprogramm aller Zeiten sein.

Wie die vergangenen Wärmeperioden zur Zeit des Römischen Reiches (um das Jahr null herum) und der Zeit der Besiedelung Grönlands durch die Wikinger (um das Jahr 1000 herum) zustande gekommen sind, ohne dass es Kohlekraftwerke und Diesel-Autos gegeben hat, bleibt dabei eher unklar. Auch die aus Bohrkernen im Alteis der Arktis und Antarktis ableitbare Beziehung zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und den jeweils herrschenden Temperaturen hilft kaum weiter: Immer liegen nämlich die Erwärmungen vor dem CO2-Anstieg und nicht umgekehrt.

Solar und Windenergie liefern nur circa ein Prozent der globalen Energieversorgung und werden, obwohl Sonne und Wind kostenlos zur Verfügung stehen, pro Jahr mit 129 Milliarden Dollar subventioniert. In Deutschland schaffen knapp 30.000 Windräder gerade einmal 3,1 Prozent des Primärenergieverbrauches zu decken.
Die Windräder, im Durchschnitt etwa eines auf zwölf Quadratkilometern Bodenfläche in Deutschland, sind vor allem rotierende Kirchtürme des Glaubens an die jetzige Form der Energiewende. Ihre Effektivität ist alles in allem eher dürftig.

Solar leidet vor allem nachts daran, dass die Sonne nicht scheint. Energiegewinnung aus Biomasse führt zu Maisfeldern bis zum Horizont, getränkt in Gülle. Aber dafür steigen wir vorbildlich aus der Kernenergie, der Kohle und der Braunkohle aus. Wenn der Strom knapp wird, kaufen wir bei den weniger sauberen Nachbarn ein. So ist die Energiewende wenigstens eines: verlogen bis zum Geht-nicht-mehr.
Dass die Bürger ohne Murren bereit sind, die höchsten Strompreise Europas zu zahlen, ist das wirkliche Wunder der Wende. Offenbar merken sie nicht, welche Subventionsmonster sie damit am Leben halten. Mit der Klimabedrohung lässt sich nämlich gut Geld verdienen, von den Windpark-Investoren bis zum Handel mit Klima-Zertifikaten.

Vielleicht ist die Kenntnis über das Umfeld Greta Thunbergs in Schweden ein Grund dafür, dass die dortigen Grünen bei der Europawahl ziemlich schwach abschnitten. In Deutschland hat sie den Status einer Heiligen, so wie die Deutschen ja ohnehin anfällig für humanitäre Schaunummern sind. Vom „Refugees Welcome“ des Septembers 2015 bis zum „Greta-Hype“ des Frühjahrs 2019 zieht sich ein moralischer Bogen: die Deutschen als selbst ernanntes Vorbild für die Welt.

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Kommentare (10)

Catch.23

Braunkohle, Kohle und Kernenergie ... Wir leben im 21. Jahrhundert! Ist das nich etwas "fossiles Denken"?

Wenn ich Überland fahre, verweilt mein Blick immer wieder erschrocken auf den Feldern, den schönen grünen oder roten oder gelben und dann, dann stehen sie aufeinmal da, emporgeschossen aus dem Nichts, wie Titanen... Grässlich, dieser Anblick, eine Sünde für die Umwelt - ein Segen für den Internetsurfer.
Und sie, die Windenergie ist regenerativ, also "unerschöpflich". Mit dem Klimawandel wird es also in der Luft nur so wirbeln.

Da krieg ich unweigerlich Angst. Der Anblick dieser Riesengebilde erinnert mich an den Ausschnitt diesen Films



Ich weiß nicht? Soll ich nächstes Jahr den Anbieter wechseln 🤔
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Günter Paul

Ich bin Biologe und bin erstaunt, wie einseitig die Klimadiskussion geführt wird. Die Erdatmosphäre hat sich etwas erwärmt. Trotzdem bleibt die Erwärmung deutlich hinter der mittelalterlichen Warmzeit zurück. Schuld ist allerdings diesmal das böse Kohlenstoffdioxid, das die modernen Industrieanlagen und Verkehrsmittel ausstoßen.
Ich möchte deshalb die vernachlässigte - aber unbestreitbare - Tatsache in die Diskussion einbringen, dass das CO2 der Atmosphäre die Grundlage für die Ernährung aller auf der Erde existierenden Lebewesen ist. Organische Stoffe für die Ernährung aller die Erde bewohnenden Lebewesen entstehen - wie allgemein bekannt sein sollte - ausschließlich durch die Assimilation (Einbeziehung in den Stoffwechsel) durch Pflanzen und manche Mikroben. Diese bilden dann die Nahrung für die Tiere und natürlich auch von uns Menschen. - Ohne CO2 müsste alles Leben verhungern und würde von der Erde verschwinden.
Und nicht nur das. - Für die weitere Umwandlung des durch die autotrophen (sich selbst ernährenden) Pflanzen und Mikroben gebundenen CO2 wird Wasserstoff benötigt. Diesen gewinnen die autotrophen Lebewesen durch die Spaltung von Wasser mittels Lichtenergie. Übrig bleibt Sauerstoff, der in die Lufthülle ausgestoßen wird. Der gesamte für uns lebensnotwendige Sauerstoff entstammt der CO2-Assimilation. Wäre diese nicht mehr möglich, weil CO2 fehlt, würden alle Lebewesen einschließlich uns selbst ersticken.
Der CO2-Gehalt der Atmosphäre liegt gegenwärtig noch bei 400 ppm (0,04%). In der erdgeschichtlichen Vergangenheit lag er deutlich höher und ist vor allem durch die Aufnahme in den Körper von Lebewesen mit gewissen Schwankungen ständig gesunken. Bei einem Co2-Gehalt von 180 ppm (0,18 %) verhungern die Pflanzen im Gewächshaus. - Wollen wir es wirklich soweit kommen lassen? -
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Lp8 Magnum

@Günter+Paul:

Was sind denn "manche Mikroben" für dich?
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Lp8 Magnum

Da sonst nichts kommt...
Interessantes Thema!

Die mittelalterliche Warmzeit ist kein Anhaltspunkt, denn sie erstreckt sich über einen zu großen Zeitraum und ist zugleich nicht ausreichend erfasst, zu den heutigen Gegebenheiten. Wir haben es mit einem sehr schnellen Anstieg der Temperatur in den letzten 20-30 Jahren zu tun. Vor ca.900 Jahre (mid) war es keineswegs der Fall, denn es bezieht sich zu der Zeit auf ca.500 Jahre + - (mid) 1100 nChr. D.h., die Zeitspanne ist viel zu lang, um einen eindeutigen Vergleich zu den heutigen Verhältnissen zu ermitteln.

Natürlich brauchen Pflanzen CO2, man darf bei der ganzen "Schönredung" aber nicht vergessen, dass bei einem zu hohen Gehalt sofort die "Säuger" leiden und nicht die Pflanzen. Einer Pflanze kann ich durchaus 1 Jahr direkt am "Auspuff" anbieten und sie wird eventuell überleben, aber wenn ich dir das Rohr in deinem Hals stecke, machst du max.3 Züge und bist sofort tot.
Genau das, verkennen alle!

Du hast mehrfach das Wort Pflanzenwelt und insbesondere das Wort "Mikroben" benannt.
Was sind denn jetzt aus biologischer Sicht "Mikroben" für dich? Sehr weitläufiger Begriff.
Die Flora bindet so weit ich weiß, nur max. 1/3 des co2 außerhalb der Ozeane. Ich meine sogar noch weniger?!
Hauptsächlich wird das co2 aber in unseren Ozeanen gebunden und zwar vom Plankton, Algen, welches sich sogar stark nach den äußeren Gegebenheiten richtet und anpasst.
Das macht die "Flora" sowieso, denn Algen ist "Flora". Eine Studie zeigte, dass bei höheren Emissionen gleichzeitig ein deutlicher Anstieg in der Absorption erfolgte, was aber nicht bedeutet, dass es gen 0 läuft.
Die fast unendliche Fläche des Wassers nimmt selbst riesige Mengen an Schadstoffen auf und co2 ist ein Schadstoff, zwar nicht für Algen oder Pflanzen generell, aber für uns.
Ich würde einmal sagen, du verkennst einige Dinge.
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Catch23

@Günter+Paul: Das ist richtig, was du schreibst.

Aber was nützt dein Gedanke, wenn der Mensch immer weiter die Natur ausbeutet und die gewonnenen Rohstoffe zu "festen Körpern" (Plaste, Elaste, Aluminium usw.) umwandelt und im wahrsten Sinne flächendeckend den Globus damit erstickt?
Das Zeug braucht ewig, bis sich das wieder abbaut. In der Zeit verenden durch die Nahrungskette Tiere, Insekten, Pflanzen.
Und - die Meere werden zugemüllt, die grüne Oase des Meeres erstickt - wenn der Mensch nicht endlich begreift.

Die Ozonschicht wird auf jeden Fall durch Co2 dünner. Während die Verschmutzung auf Land ihren "Wohlstands"-lauf" nimmt, geht es zu Wasser weiter.

Du musst dir einmal überlegen, die Hälfte des produzierten Sauerstoffs kommt aus dem Meer!
Ich habe dazu einen passenden Artikel gefunden, siehe da:

http://www.ploetzlichwissen.de/das-meer-das-wir-zum-atmen-brauchen/

So dumm es klingen mag, aber ich bin auch dafür, dass endlich aufgehört werden muss, fossile Brennstoffe für die Gewinnung von Strom zu verwenden. Und man muss aufhören, die Rohstoffe der Natur "ungewöhnlichen" Herstellungsprozessen zu unterwerfen, nur, damit der Mensch immer bequemer wird.

Die Bevölkerungsdichte auf der Erde nimmt auf Grund des Wohlstandes immer mehr zu, es muss unweigerlich mehr Vieh gezüchtet werden, natürlich oder künstlich, Gleiches gilt für die Flora, um den Nahrungsbedarf auf der Erde abzusichern, was aber auch bedeutet, dass durch die menschlichen und tierischen Ausscheidungen immer mehr Methan und Co2 in die Atmosphäre abgehen.




@Lp8 Magnum: Was meinst du zu diesem Artikel, könnte der deine Frage an @Günter Paul beantworten?
Sorry, ich habe mich da reingehangen, weil mich das Thema auch nicht in Ruhe lässt.
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Paul Günter

Liebe Freunde, entschuldigt meine späte Reaktion. Ich war einfach zu blöd, Eure Beiträge zu finden und habe mich ebenfalls über die ausbleibenden Reaktionen gewundert. Erst heute hat mir meine Tochter auf die Sprünge geholfen. Da es schon spät ist, will ich heute nur Deine erste Frage beantworten, Magnum.
Mikroben ist die Kurzform von Mikrobionten und bedeutet Mikroorganismen, also Lebewesen, die man nur mit dem Mikroskop oder wenigstens der Lupe beobachten kann. Autotrophe (sich von anorganischen Stoffen selbst ernährende), CO2 assimilierende (sich von CO2 ernährende )Mikroben sind z.B. Cyanobakterien (auch Blaualgen genannt, gehören aber nicht zu den Algen) ünd Purpurbakterien. Cyanobakterien gibt es schon seit mehr als 3 Milliarden Jahren. Sie bildeten damals wie heute Zellkolonien, die sogenannten Stromatolithen. Ferner gehören dazu echte Einzeller (Einzeller, die im Gegensatz zu den Bakterien schon einen Zellkern besitzen - Eukaryoten), z.B. manche Geißeltierchen (Flagellaten) wie Euglena viridis.
Soviel für heute. Weitere Erwiderungen auf Eure Beiträge folgen morgen Vormittag.
Viele Grüße von Paul Günter
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Paul Günter

Liebe Freunde, ich setze meinen Beitrag von gestern fort.
Ich werde meine Ausführungen zur Bedeutung des Kohlendioxids und seiner Assimilation durch autotrophe Lebewesen für unsere Ernährung und Sauerstoffversorgung nicht wiederholen. Ich glaube, was ich dazu in meinem ersten Beitrag gesagt habe, reicht aus. Heute soll es um das CO2 gehen.
CO2 ist ein farbloses und geruchloses Gas. Sein Molekulargewicht ist höher als das von Stickstoff und Sauerstoff. Deshalb wird es als schweres Gas durch die Schwerkraft in Bodennähe festgehalten. Als Svante Arrhenius vor über 100 Jahren die Treibhaustheorie der Erde entwickelte, nahm er an, dass es in einigen Kilometern Höhe über der Erdoberfläche eine geschlossene Schicht CO2 existiere, die die Wärme teilweise hindere, wieder in den Kosmos zurückzukehren. (Treib- oder Glashauseffekt) Er wollte dadurch erklären, warum die Erdatmosphäre eine Durchschnittstemperatur von 15° besitzt und wie Eiszeiten entstehen. Die CO2-Schicht ließ und lässt sich nicht nachweisen. Infolge seines hohen Molekulargewichts (im Vergleich zu anderen Luftbestandteilen - s.o.) verbleibt das CO2 außerdem in Bodennähe (s.o.), kann also auch gar keine wärmeisolierende Schicht in grö0erer Höhe bilden. Deshalb wurde die Theorie wissenschaftlich schnell wieder verworfen. Warum sie nach mehr als einem halben Jahrhundert in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts ohne irgendwelche neuen Erkenntnisse wieder aufgegriffen wurde, bedürfte einer besonderen Erörterung, die über die naturwissenschaftliche hinausginge.
CO2 absorbiert wie jeder andere Stoff auch elektromagnetische Strahlung - allerdings nur in wenigen eng begrenzten Spektralbereichen, Wasserdampf absorbiert elektromagnetische Strahlung in einem sehr breiten Spektralbereich. Zudem bildet es in Gestalt von Wolken tatsächlich eine örtlich begrenzte isolierende Luftschicht. Ihr habt selbst schon erlebt, dass es in bewölkten Nächten warm bleibt. Trotzdem verurteilt niemand den Wasserdampf als "Treibhausgas" und fordert die Abschaffung des Wassers.
CO2 ist kein Gift. Es entsteht in unserem Betriebsstoffwechsel (Oxidation organischer Stoffe zum Gewinn von Energie) und löst sich im Blut. In den Lungen diffundiert es durch die Wand der Lungenblässchen und wird ausgeatmet. Erst bei einem CO2-Gehalt der Atemluft bei etwa 4 % wird die Atmung erschwert, weil Hin- und Rückdiffusion in den Lungenbläschen etwa gleich sind. Erstickung tritt erst bei wesentlich höheren Konzentrationen ein.
CO2 wird oft mit dem giftigen Kohlenstoffmonoxid (CO) verwechselt. Dieses verbindet sich über freie Valenzen ("Bindungskräfte") des Kohlenstoffs an stelle von Sauerstoff (O2) mit den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) und macht so die weitere Sauerstoffaufnahme unmöglich. Das führt sehr schnell zum Erstickungstod.
Die Erörterung der Veränderung des CO2-Gehalts der Luft in der Erdgeschichte (Paläoklimatologie) wäre sehr umfangreich. Ich möchte deshalb darauf verzichten. - Nur soviel: Wir leben in einer der in Erdgeschichte sehr seltenen Eiszeiten. Das sind Zeiten in denen die Pole der Erde vereist sind. Nach gegenwärtigem Wissensstand gab es deren 5. In diesen Eiszeiten schwanken die Temperaturen. Es gibt wärmere und kühlere Stadiale - so nennen wir diese Schwankungen. In den letzten 3000 Jahren gab es drei solche warme Stadiale von unterschiedlicher Dauer, die minoische, die römische und die mittelalterliche "Warmzeit". In diesen Stadialen stieg die Durchschnittstemperatur der Luft bis zu 18° C an und verblieb dann bis zur nächsten Abkühlung auf diesem Niveau. - Also kein ständiger Temperaturanstieg über Jahrhunderte hinweg.
Zur O3 (Ozon)- Zerstörung liegt eine Verwechslung mit Fluor- und Chlorkohlenwassersteoffen vor. Diese sind deshalb aus dem Handel genommen worden. Leider hält sich aber die Pflanzenwelt nicht an das Verbot. Die Rapsfelder stoßen fleißig weiter Chloräthyl und die Nadelwälder Chlormethyl aus. - Pfui Teufel, wie können die nur ? -
Für heute genug - es grüßt Paul Günter
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Lp8 Magnum

Denkfehler.

1. Gase, auch schwere sind durchaus im 60km Bereich und darüber hinaus nachweisbar.
Der geht keineswegs durch, b.z.w ist sowieso verheerend in der Langzeit.
Genau damit haben wir es gerade zu tun.
2. Noch einmal, ein Anstieg von nur 1 % stellt für die momentane Situation einen Super-Gau dar.
3. Nicht daì9s Gas selbst macht die Probleme, das ist richtig. Die Altbekannte sind sehr füchtig. Kann kompensiert werden, aber auch das nur bis zu einem gewissen Grad.
4. Die Partikel sind das Problem und nur die verursachen es.

Eigentlich ist ja alles gut, man darf aber bei der ganzen Rechnerei nicht vergessen, dass z.B in der Trias die Lungen selbst völlig anders ausgebildet waren als heute und an die Gegebenheit angepasst waren. Das läuft nicht mal "ebend so" bedeutet "Evolution".

Wir machen gerade einen ....großen Schritt, aber einen kleinen für die Menschheit.
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Catch.23

Wenn man sich nachts die Erde aus der Sicht der ISS betrachtet, dann sieht man einen leuchtenden Erdball. Das gab es ja noch nicht, als die Erde entstand.
Die Erde erstrahlt sozusagen durch des Menschen Erfindung - das Licht.
Licht entsteht durch Energie, Energie erzeugt durch Wind oder Wärme. Wärme setzt CO2 und somit guftige Partikel frei - so wie Lp8 Magnum es beschreibt.
Diese Partikel schwirren in unserer Atemluft umher und wir atmen sie jeden Tag ein. Ob in Verbindung mit der Erzeugung durch Licht, einem Verbrennungsmotor oder durch Reibung jeglicher Art.

Wärme entsteht durch Licht, jeden Tag und jede Nacht, Jahraus und Jahrein. Im Winter wird der Erdball sogar noch beheizt. Rauchschwarden bedecken den Himmel. Unser Erdball setzt seine eigene und die Wärme durch des Menschen Erfindungen frei.
Und dann schmelzen halt mal die Pole und dann steigt halt auch mal der Meeresspiegel und dann gehen halt mal einfach so bewohnte Inseln unter.

Und dann steht man in einem kilometerlangen Stau und weiß, dass es dauern kann bis man die Fahrt fortsetzt und dann gibt es Flachzangen, die ihren Motor laufen lassen, die lassen den laufen und laufen.
Und dann höre ich im Radio auf NDR eine Moderatorin, die irgendwo in Bremen so einen Klimatag moderiert und zu dem 'erleuchtenden' Schluss kommt, sie müsse noch sämtliche Inseln befliegen und bereisen, bevor die dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer fallen. Ich hab die Kinnlade nicht mehr zugekriegt, denn Luftnot bekam ich nicht nur durch die hirnrissige Aussage dieser Frau, sondern fast auch am Gestank eines Fahrzeugs vor mir. Ich stellte mir vor, wie viele Umweltprediger das jetzt von der Mideratorin gehört haben und Gleiches ansinnen.
Flugzeuge über Flugzeuge, Schiffe über Schiffe steuern vor dem Ersaufen bedrohte Inseln mit Massen an Menschen an, die ihren Wohlstandsmüll dort hinterlassen und der dann auf und im Meer seine letzte Ruhe finden wird. Doll! Wirklich doll.

Schon blöd, dass der heutige Mensch ohne Energie aufgeschmissen ist. Nur, unsere Natur, unsere Erde leidet nun mal darunter (zumindest sehe ich das so.)
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Lp8 Magnum

@Catch.23:

'Und dann höre ich im Radio auf NDR eine Moderatorin, die irgendwo in Bremen so einen Klimatag moderiert und zu dem 'erleuchtenden' Schluss kommt, sie müsse noch sämtliche Inseln befliegen und bereisen, bevor die dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer fallen."


Hahaha der ist gut und kaum zu glauben. Ja gut, dann lasst uns alle schnell die Koffer packen;-)
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