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Einfach. Plaudern. Neu.

ErikSchreiber
Mitglied [1]

Die DDR war toll.

Ich habe nur gutes darüber gehört, von meinem Vater, er lebte dort und war sehr zufrieden. Deutschland sollte aufwachen und zu einem kommunistischem Staat werden, das würde uns allen gut tun.

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Dreckiger Kommunist, wie viele sagen.

Kommentare (7)

Christoph

Zu den 100 Millionen Opfern des Kommunismus könnten doch noch ein paar dazukommen, Genosse!
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Lisa
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Mitglied [1348]

Servus Erik.

Folgendes wollte ich dir gestern auf GuteFrage schon antworten, doch da wegen der Zensurmaschinerie dort deine Frage gelöscht wurde, tu ich es nun hier:

Für mich steht fest, dass der Grundgedanke am Kommunismus wunderbar ist. Doch sollte der perfekte Kommunismus ohne Staatliche Überwachung funktionieren. Hat man ja bei den Sowjets gesehen wo das hinführte: zu Unterdrückung und Leid.
Und dass du von der DDR nur positives gehört hast, freut mich für dich. Denn meiner Meinung nach war die DDR auch noch nicht perfekt und hatte Macken.

Das perfekte System das ich mir wünsche sieht so aus:
Als Arbeitslohn bekommt man alles gratis was hergestellt wird und jede angebotene Dienstleistung.

Damit dieses System auch funktioniert müssen wir selbst erst einmal lernen uns für die Gemeinschaft soviel einzuschränken, dass wir von den angebotenen Waren nur diese verbrauchen, die wir auch wirklich brauchen! Denn was nützt es mir als beinahe 17 jährige wenn ich mir eine Kreissäge zulege, wenn ich damit überhaupt nicht umgehen kann? Gar nichts!
Also sollte man auch nur diese Güter verbrauchen die einem wirklich was nutzen! Und vor allem die Menge! Es kann doch nur funktionieren, solange wir verantwortungsvoll mit den täglichen Verbrauchsgütern umgehen! Was bringt es mir, wenn ich täglich 100 Kg Fleisch heimtrage obwohl ich nicht mehr als 1 Kg am Tag Essen kann? Ja, ich kann es einfrieren, aber das geht auch nicht ewig, weil der Gefrierschrank schon bald vor Fleisch übergehen wird!

Und um zum Schluss zu kommen:
Was mich am aktuellen System am meisten stört ist die Tatsache, dass vor allem Nahrung genug vorhanden wäre. Man die Nahrung oft lieber vernichtet, anstatt sie an Hungernde zu verschenken. Dieses System ist meiner Meinung nach einfach nur Krank und ein Armutszeugnis für so ein hochentwickeltes Wesen wie dem Mensch.

Liebe Grüße, Lisa
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von # am 23.02.2019, 23:44 Uhr.

Niedlich!

Die DDR hatte ein niedliches Sandmänchen und putzige Ampelmännchen.
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Walter Ulbricht

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten ...
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Lisa
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Mitglied [1348]

@Walter+Ulbricht: Tja, treffender könnte man es kaum formulieren :-)
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Kurzweilige Fünf Freunde Fan-Fiction: https://www.bookrix.de/_ebook-fan-fiction-fuenf-freunde/

Glück.gehabt

@Walter+Ulbricht:
Ja, das war ja nun genau das Gegenteil.
Und meine Bekannten konnten nicht mehr zu uns nach Westberlin einkaufen kommen.
Aber das Schlimmste war die eingeschränkte Reisefreiheit. Sie konnten nicht nach Malle, und wir schwärmten ihnen immer den Ballermann vor.
Das langte denen dann und sie stellten einen Ausreiseantrag.
15 Jahre haben die auf die Genehmigung gewartet, genauso lange wie auf den Trabbi, den sie im selben Jahr der Bewilligung endlich bekamen.
Leider mussten sie den an der Grenze stehen lassen, den durften die nicht mit rübernehmen.
Aber sie hatten dennoch schnell Glück, wir liehen ihnen mit 13 % Aufschlag 500 DM, damit kauften sie sich einen gebrauchten Ford Fiesta.
Mit diesem ermöglichten sie sich nun endlich nach 15 Jahren den Traum vom Ballermann... dachten sie.
Das Problem hörte man schon während der Fahrt, es klapperte, keiner konnte das Klappergräusch zuordnen. Auf der Mitte der Strecke war es dann passiert. Das Bodenblech auf der Fahrerseite brich durch. So mussten sie ihre Fahrt unterbrechen.
Mit 7 Tagen Verzug, 1 Tag im Krankenhaus, weil bei einem eine angehende Sepsis am Fuß (ungeeignetes Schuhwerk fürs Trampen wahrscheinlich) behandelt werden musste, kamen sie in Malle an.
Der nächste Kracher war das bescheidene Wetter. Meine Verwandten hatten leider am 9 geschlagene Tage am Stück nur Regen und mussten sich mit Tischtennis im Keller eines Hotels die Langeweile vertreiben.
Die Schnauze gestrichen voll, packten sie ihre 7 Sachen und traten die Heimreise an. Der Heimflug war von der Fluggesellschaft gestrichen worden, man streikte um mehr Geld. Also blieb nur eine Ersatzmaschine, die Transportgüter beherbergte. Platz war also nur im Laderaum.
Unbeschadet in Deutschland wieder angekommen, dauerte es nicht mehr lange, und die Grenze zur DDR wurde geöffnet. Sie hatten Glück. Sie konnten in ihr Haus zurück, die 7 köpfige Familie bekam eine Ausweichwohnung in einer Naubausiedlung.

Happy End ohne zurückgebliebenen Schaden.
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