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Einfach. Plaudern. Neu.

Yugo666
★★★

Mitglied [151]

Jede radikale Strömung der letzten 150 Jahre hat ihren Ursprung im Marxismus

Natürlich sollte man zuerst mal Marxismus und Karl Marx voneinander trennen.
Für mich persönlich war Marx einer von vielen Denkern des 19.Jahrhunderts und hat eigentlich nix mit irgendwelchen Gulags oder was auch immer zu tun.

Der Marxismus ist ja auch erst nach dem Tod von Marx entstanden und hat sich dann im Laufe der Zeit in verschiedene Strömungen manifestiert.
Egal wie sie heißen mögen...Sozialismus, Maoismus, Bolschewismus, Faschismus, Kapitalismus etc... alle haben ihre Wurzeln im Marxismus.

So gesehen ist der Marxismus als Perversion der Lehren von Marx zu verstehen - also so ähnlich wie das katholische Papistentum im Christentum.

Scheint wohl ne Angewohnheit bei uns Menschen zu sein, alles zu verdrehen bis nix mehr vom Ursprung übrig bleibt.

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Yugos aller Welt, vereinigt euch

Kommentare (8)

Satanist666
★★

Mitglied [63]

Wenn sich alles im marxismus begründet ist die frage ob karl marx den marxismus wirklich begründet hat, oder damit nur ein soziologisches phänomen beschreibt, was von alleine immer wieder auftritt.
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jo

Zumindest ist es ein Phänomen, das ein Toter seine eigenen Werke als 'Marxismus' herausgegeben hat.
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Yugo666
★★★

Mitglied [151]

@Satanist666:

Ja ist ne jute Frage mein Freund
Was hätte Marx zu Entwicklungen nach seinem Tod wohl gesagt...schwierig zu beurteilen
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Yugos aller Welt, vereinigt euch

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von FischigeYugoS... am 03.01.2022, 06:53 Uhr.

EchoistenLachs

Der Marxismus ist nicht der Anfang, sollte eigentlich klar sein.

Jede oppositionelle Ströhmung, die den Unterdrückten etwas Gutes tun könnte daher sie vom Arbeitszwang, dem binären Geschlechterterror und weiteren Patriarchalismen befreien könnte, hat irgendwo Fäden zum Buddhismus/Jainismus/Gnostikertum = Antinatalismus, Veganismus und Feminismus und diese zur Quelle die Leidreduzierung. Negativer Utilitarismus.

Ich würde den Negativen Utilitarismus, richtigerweise, Antipatriarchalismus nennen. Mehr oder weniger wird sich immer gegen etwas patriarchales aufgelehnt.

VeganerInnen (unabhängig ihrer Motivation) handeln durch ihr Unterlassen Tiere auszubeuten zum Teil antipatriarchal. Den Speziesismus ist einer der urältesten Pfeiler des Patriarchartes.

Frauen die (die Chance haben) sich nicht fort(zu)pflanzen, weil sie die Kreation neuer leidempfindsamer Sterblicher als unethisch ablehnen oder gar feministisch geprägt es als neue Opfer-Täterreproduziererei betrachten, handeln ebenfalls antipatriarchal, denn Pronatalismus ist auch einer der urältesten Pfeiler des Patriarchates.


Es gibt noch weitere Pfeiler, alle haben gemeinsam, dass sie als objektiv und normale gelten (bes. Wissenschaft, Mathe, Statistik, Psychiatrie).

Im Männerbereich Psycho-logie, gibt es denn Begriff der "Dunklen Triade" der menschliche (männliche) Persönlichkeitseigenschaften in sich bewahrt.
Eine "Helle Triade" dagegen gibt es bislang nicht - zumindest nicht offiziell. Natürlich gibt es sie, aber sie wird nicht genannt. Das hilft auch zu verstehen, wie omnipräsent das Patriarchat ist. Einige Anti-normale sind offenbar nicht mal benennenswert.
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Senra
★★★

Mitglied [162]

Ja scheint wohl wirklich so zu sein, dass der Marxismus die Wurzel aller radikalen Strömungen der letzten 150 Jahre ist
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Darth Vader
★★★★

Mitglied [854]

Kapitalismus gab's schon lange vor Marx.
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Igor Shesterkin

Senra
★★★

Mitglied [162]

Im Prinzip ist Kapitalismus nix anderes als die marxistische Version des Feudalismus
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