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Einfach. Plaudern. Neu.

Lisa-Marie
★★

Mitglied [95]

Zwar nur eine kleine Geschichte, aber sie ist letztendlich nix als die Wahrheit!

Servus Leute.

Eine Klassenkameradin von mir schrieb seit geraumer Zeit eine Kurzgeschichte und gab sie mir vor kurzem zum Lesen, weil sie eine unabhängige Kritik wollte!

Sie hieß: "So schnell zerstört man das Paradies auf Erden"

Es ging darum, dass ein 4 Köpfiges Forscherteam beauftragt wurde fremde bewohnte Planeten zu erforschen und zu Dokumentieren, wie die Leute dort so leben!

Die Forscher landeten auf einem weit entfernten Planeten auf dem wirklich das Paradies auf Erden herrschte! Denn es gab den Bedingungslosen Weltfrieden, jeder war zu 100 % Selbstlos und kurzum: Es war das echte Paradies! Denn es gab niemals Kriege, Neid, Missgunst, Streit, Hunger oder gar Armut! Denn ein Wirtschaftssystem existierte dort einfach nicht, weil jeder vollkommen Selbstlos war!

Doch wurde dieses Paradies von diesen Geldgierigen Forschern binnen einem Tag zerstört und aus dem Paradies auf Erden wurde die Hölle auf Erden!

Denn die Forscher haben um jeden Preis der Welt den Kapitalismus in diese Paradiesische Gesellschaft einschleppen müssen! Und was war das Endergbis? Richtig: Von einem Tag auf den anderen gab´s all das, was es auch auf der Erde gibt: Armut, Hunger, Krieg! Und alles nur weil das Geld in dieser Paradieswelt in Umlauf gebracht wurde!

Noch einen schönen Abend allerseit,

Ps: Ich hab ja gesagt: Es ist nur eine kleine Geschichte, die im endeffekt aber verdammt Wahr ist!

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Kommentare (2)

EeN

Lisa, du musst (oder besser, ich bitte dich darum) mir mal etwas erklären.

Ich lese seit einiger Zeit einen gewaltigen Widerspruch in deiner Denkweise über Kapitalismus und Kommunismus heraus und nach meinem Dafürhalten sogar eine progrediente Aggressivität?

Einerseits möchtest du, dass das bescheiden schöne Geld vollends abgeschafft wird und die Menschen nur durch ein Geben und Nehmen weiterexistieren, was ja so erst einmal nichts Undenkbares ist, andererseits gestehst du aber gewissen Menschengruppen ein menschenwürdiges Leben in der Weltgemeinschaft nicht zu, du würdest sie förmlich" ersaufen" lassen.

Was spielt sich in deinem Kopf ab, Lisa?

Meinst du nicht, dass dann jeder einzelne Mensch am Gesamtsozialprodukt der Welt mitwirken müsste, damit eine flächendeckend gute Wirtschaft über dem Globus herrscht?
Jedes einzelne Wesen in Arbeit? Keiner bekommt etwas geschenkt, nein, es wird alles gesamtgesellschafts- und -wirtschaftlich erarbeitet - von jedem einzelnen Staat.
Und dann solltest du auch einsehen, dass jeder Mensch das Recht hat, seinen Wirkungsradius zu erweitern, egal, wo es ihn hinzieht. Denn es gibt ja keine Konkurrenz mehr, kein Kapital, welches eine Arbeiter- und eine herrschende Klasse schürt. Ich glaube kaum, dass ein gewisser Teil eines Kontinentes dann derart mit 'Ausländern' überflutet wird, denn jedem sollte es dann gut gehen und 'Ausländer' sollte eigentlich ein Fremdwort sein, oder?
Lebensraum für jeden und überall auf der Welt.

Hm ... Wie ist das eigentlich dann mit 'Ausländern' oder mit 'Staat'? Gibt es in deiner Fiction eigentlich noch Staaten und wenn ja, warum? Welchen Sinn würden diese noch ergeben, wenn das Kapital abgeschafft wurde? Sind Staaten nicht erst durch Reichtum und Macht entstanden?

Wie geht es dann deiner Meinung nach weiter? Der Mensch und seine unersättliche Gier nach Dingen, die sich 'noch nicht' in seinem Besitz befinden? Z. B. Rohstoffe (Roh-Öl), Gold usw. Glaubst du allen Ernstes, dass im Kommunismus kein Interesse mehr an 'Glanz und Gloria' bestehen und 'Neid' ebenso ein Fremdwort sein wird?

Und wie stellst du dir deinen Wohlstand vor? Wohlstand vermehrt sich genauso wie Armut.
Wenn also sogar in Armut Nachkommen gezeugt werden, wie sähe das deines Erachtens im Wohlstand erst aus? Kann das Zeugen von Nachkommen hier nicht erst recht zu Hungersnot führen?
Wohlstand verlängert - glaube ich - sogar das Altern. Der Erdball überbevölkert sich durch Wohlstand von ganz alleine, es werden immer mehr Menschen auf der Erde leben. Glaubst du, dass unsere Nahrungskette alldem standhalten kann?

Glaubst du wirklich, dass der Mensch künftig in der Lage wäre, uneigennützig abzugeben, zu teilen? Dass es keinen Egoismus mehr gäbe?
Und wann sollte man deiner Meinung nach denn damit anfangen, wenn du es selber nicht schaffst zu teilen und Menschen lieber ersaufen lassen möchtest? Hier fängt 'Humanismus' an! Fremdwort?
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Sadhvi

Ach Lisa es ist irgendwie schade, dass du bis jetzt nicht begriffen hast, dass das Übel nicht das Geld, sondern das Leben an sich ist und die vielen die das verträngen oder für sich ausnutzen.

Wir als Menschen sind dazu geboren - vorausgesetzt es gibt überhaupt einen universellen Sinn - höchstens um zu erkennen, dass wir hier nicht hingehören und um uns aus diesem höllenhaften Elendsloch zu befreien - uns und die Tiere und die Frauen: eben das, was mit am meisten auf dieser Erde leiden muss und auf ebensolchen Höllenplaneten leiden müsste, wenn gleiche Bedingungen gegeben wären wie es sie leider hier seit Jahrhunderten oder länger gibt.

Heute wurden schon wieder Mrd. an "Schlachtvieh" darunter minderjährige Mädchen; beschimpft, geschlagen, bloßgestellt, zum Organhandel gezwungen, zur Schwangerschaft gezwungen, zur Ehe gezwungen, vergewaltigt, in den Suizid getrieben und ermordet. Und ihre Vorstufen - die weiblichen Föten - wurden wieder zum Leben, leiden und bewusst sterben müssen gezwungen.

Das dann auch noch so viele Fraue und Mädchen Fruchtbarkeitsgöttinnen spielen und auf Fridays for Future oder Exctinction Rebellion Demos gehen ist in Anbetracht der vielen geschundenen Mädchen, Frauen und Tiere dann natürlich sehr zynisch.

Und antifeministisch.

Es wäre feministischer, sie gingen für Abtreibung bzw. für das Recht über die eigene Schwangerschaft zu entscheiden auf die Straße und dafür, dass jede einschläfernde Mittel frei zur Verfügung gestellt bekommt - und dadurch die Entscheidung tätigen kann, ob sie weiter leiden, überhaupt leiden oder schmerzfrei und schnell sterben möchte.

Aktuell ist die Lage aber leider so, dass in den wenigsten Ländern und dann nur gegen Geld, mit körperlichen Krankheiten und teils in unseriösen Umgebungen aktive Sterbehilfe in Anspruch genommen werden darf. Das ist nicht human - es bedeutet sogar, man(n) und viele hündische Frauen bestrafen sich selbst und uns, für etwas zudem niemand etwas kann: die eigene Geburt. Und sie verurteilen uns entweder zum weiteren Leidenmüssen oder Suizid. Dann aber gerne vor einem vollbesetzten Wagen, Zug u. dgl.
Selbst wenn das überlebt wird, sind wenigstens paar schockiert für ihr Leben und das nehmen sie mit ins Grab.
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