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Einfach. Plaudern. Neu.

Lisa
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Mitglied [1328]

Was braucht man eurer Meinung nach alles um eine Kolonie von 100 Bewohnern auf dem Mond zu etablieren?

Servus und guten Abend Leute.

Ich frage dies aus gegebenem Anlass: heute in der großen Pause hatten ich, mein Freund und paar Mitschüler aus meiner Klasse eine Diskussion was man alles braucht um eine Kolonie von 100 Bewohnern auf dem Mond etablieren zu können?
Ich hab logische Vorschläge hervorgebracht und als ich anmerkte, dass man bei einer Mondkolonie von 100 Bewohnern so etwas wie eine Währung nicht braucht, fing die Streiterei an!
Für mich und meinen Freund ist klar, dass eine 100 Köpfige Kolonie wunderbar ohne Geld und Wirtschaft auskommen kann, wenn jeder das tut was er kann und dazu eingeteilt ist.
Es ist finde ich einfach: So lange die Gärtner das Gemüse pflegen gibt es stets Nachschub an Gemüse. So lange die Viehhirten ihre Schweine, Kühe etc. versorgen gibt es stets Nachschub mit Fleisch. Und die Lebensmittel kann man doch gerecht verteilen und man kann doch Kontrollieren, dass immer genug vorhanden ist, was man zum Leben braucht.

Und ja, es ist mir klar, dass so eine perfekte Kolonie wohl auch nur funktionieren würde, wenn nie jemand aus der Reihe tanzt und mal einen Tag Blau macht oder sonst was.

Aber um auf des Pudels Kern zu kommen: Wie stellt ihr euch eine funktionierende Mondkolonie vor und was sollte eurer Meinung nach dazu Notwendig sein?

Und eins gleich vorweg: Wenn diese Diskussion hirnlos in den Boden gefahren wird mit Streitereien, werde ich einen Mod bitten diesen Thread zu schließen!

Danke und auf fröhliches diskutieren,

Ps: Mir ist Sonnenklar, dass dank der Kapitalistischen Erde Finanzmittel gebraucht werden, um die Ausrüstung für den Start auf dem Mond dorthin zu bringen. Aber mir geht´s nun mal um das bestehen einer dann schon fertigen Kolonie, die fertig eingerichtet ist, sodass sie nur mehr von den 100 Bewohnern bezogen werden zu braucht. [Melden]


Mein Lieblings Schlager Radio: https://laut.fm/radio-schlagerstar

Kommentare (12)

Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von O2... am 10.12.2018, 22:14 Uhr.

O2...

Ich hätte nicht gedacht, dass man meine 1. Antwort löscht. Aber egal.

Dann frage ich anders.
Lisa, was würden die 100 Leute denn auf dem Mond vorfinden?
Also, wo leben sie?
In einer Glocke oder in der Freiheit?

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Fronz

Viel Sauerstoff und einen gut funktionierenden Bagger, der 100 Gräber schaufeln kann.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von EssigimAuge am 11.12.2018, 12:39 Uhr.

Felix

Wir brauchen erstmal ein vernünftigen Antrieb. Was die Raketentechnik heutzutage leistet, ist im astronomischen Verhältnis absolut lächerlich. Viel zu umständlich, viel zu teuer, das alles auf dem Mond zu kriegen, dann muss auch noch die ganze Nahrung hin und so weiter.
Wenn aber einmal das Problem mit dem Antrieb gelöst ist, dann stünde uns das Sonnensystem offen. Ok, Merkur ist viel zu nah an die Sonne, Venus ginge nur als schwebende Station über den Wolken, Mars ginge das ist klar, Jupiter und Saturn ginge nicht (zu stürmisch und imho viel zu heftige Strahlung) aber deren Monde könnten sehr interessant sein, Uranus und Neptune kannste auch knicken.

Was ich aber wirklich gerne mal tun würde, ist auf dem Mond ins Schwimmbad zu gehen, wegen der geringen Schwerkraft wäre das Plantschen ziemlich Cool und man könnte wie ein Delfin rausspringen.

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O2...

@Felix:

Da würde das Wasser aber in Blubberblasen in der Luft umherschweben, glaube ich, gerade wegen der geringen Schwerekraft.

Haste nich gesehen, wie Apollo 11 am 21.07.1969 aufm Mond gelandet ist und der Neil als erster Mensch den Mond betreten hat?

Der hatte 'nen fetten Astronautenanzug an, sonst wäre der davongeschwebt...

Wie soll also Wasser da oben aufm Boden bleiben?

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Felix

@O2...: Der Mond hat doch eine Schwerkraft, auch wenn weniger. Daher müsste das Wasser wie auf der Erde von der Schwerkraft angezogen werden, nur halt langsamer. Schau mal hier https://what-if.xkcd.com/124/ - sehr interessant.

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O2...

@Felix:
Pass auf, ja! Ich habe 4 Stunden über Ebbe und Flut nachgedacht... Kannste dir denken, wie es mir geht?

Das stimmt. Ich überlege, was passiert wäre, wenn Neil Armstrong den Astronautenanzug ausgezogen hätte - außer, dass er an Sauerstoffmangel verreckt wäre.

Ein Astronaut auf dem Mond kann höher springen als auf der Erde und Gegenstände fallen langsamer zu Boden durch die Schwerebeschleunigung, die 1,6 m/s2 misst, während sie auf der Erde 9,8 m/s2 misst. (Abgekupfert www.vollmond.info)

Hieße das, dass also das Wasser leichter ist als auf der Erde?
Also sowas interessiert mich auch.

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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von EssigimAuge am 11.12.2018, 23:45 Uhr.

Felix

@O2...: Also 10kg Wasser sind auf dem Mond immer noch 10kg schwer. Masse bleibt Masse. Nur die Anziehungskraft ist halt kleiner. Lass dich nicht irritieren, dass eine handelsübliche Waage auf dem Mond die Masse nicht korrekt anzeigen würde weil sie streng genommen nur in Newton misst und in KG umrechnet bzw. man alles mit 6 multiplizieren müsste weil sie für den Mond falsch justiert wäre.
Achja richtig lustig wird es wenn man sich mit einem Raumfahrzeug der Lichtgeschwindigkeit annähert, dann ist tatsächlich plötzlich Raum, Masse und Zeit nicht mehr das wie wir das kennen :-)

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O2...

@Felix:
Danke :-)
Ich bin, zugegeben, absoluter Laie, aber hab mir überlegt, dass ja trotzdem alles ein "fester", "flüssiger" oder "gasförmiger" Stoff bleiben muss. Sonst würden die ganzen Raketen, Shuttles, Raumstationen usw. ja als kleinste ???Atome/Moleküle??? auseinanderfallen und dann steht man da wie doof :-)

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