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Thunderstrike

Prekäre Situation

Es dreht sich alles um ein Wohnheim und so ein paar Feministinnen, die zusätzlich Veganerinnen sind und mich und meinen Kollegen stark kritisieren und dabei noch versuchen zu unterjochen. Wir kochen sehr gesund und mit viel Mühe. Wenn einer von den tollen Veganerinnen die Küche betritt, stinkt es total oder wir backen Leichen und reissen gleich alle Fenster auf. Zu Hauf gibt es Sticker und Vegane Propaganda. An meinem Kühlschrank war ein Sticker eines fast toten Huhns…. Worauf stand man sei ein Mörder. Wir haben denen nichts getan aber die meinen uns den Lebensstil vorzuschreiben. Wir wissen nicht weiter, sind nicht auf Krawall aus, haben jedoch auch langsam die Schnauze voll. Das Bild welches hierbei von Veganern vermittelt wird ist Ideologisch, grausam und verbittert, unfreundlich, respektlos und unverschämt. Was ist nur los mit den Menschen? Leben und Leben lassen aber das geht mal garnicht. Vom Vermieter aus kann uns nicht geholfen werden und es wird zu einem Umzug geraten. Hat Jemand einen Tipp wie man mit so einer Situation umgehen kann?

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Kommentare (3)

abkotzrotz

Meine Schwester ist auch so drauf. Aber das Heuchlerischste bei ihr ist, dass sie nicht wirklich Vegan oder Vegetarisch ist. Sondern so ein bis zwei Tage die Woche ihre ,,Cheatdays'' hat. Wo sie dann jede Menge Fleisch isst. Aber Hauptsache an den anderen 5-6 Tagen ist dann jeder der Fleisch ist ein Mörder. Außerhalb ihrer Cheatdays isst sie dann auch mal Demeterfleisch mit der Begründung, dass sei ja aus guter Haltung und daher genauso gut wie Vegan.

Aber Hauptsache jeder der nicht Vegan ist, wird von ihr dumm angemacht, wenn sie irgendwo zum Essen eingeladen ist kann sie immer nichts essen. Wenn das Essen doch vegan ist, kann sie es auch nicht essen, denn es könnte ja mit Fleisch verunreinigt worden sein, das weiß sie ja nicht, wenn sie es nicht selbst gekocht hat. Und sie hält natürlich jedem immer einen Vortrag, dass sie Vegan sei.

Und so sind leider viele ,,Veganer''.

Das ganze macht sie halt auch nur für Aufmerksamkeit. Und weil unser Bruder Vegetarier war und sie immer jeden Übertrumpfen will. Wenn zum Beispiel einer in einem Sport erfolgreich ist, dann sucht sie sich irgend einen Dorf-Liga-Verein um da an Dorfmeisterschaften teilzunehmen und möglichst schnell mehr Medaillen zu sammeln, als der, der den Sport schon sein Leben lang macht. Um ihm das dann vorzuhalten. Oder wenn sich jemand ein gutes Auto gekauft hat, sucht sie sich einen Typen, mit einem besseren Auto und erzählt dann, dass sei ihrs. Sie arbeitet auch kaum und gibt damit an, was sie sich alles leisten kann, aber ihr Typ bezahlt hat.

Ist übrigens ,,sehr nett'' von deinem Vermieter, dass DU da ausziehen sollst. Deine Mitbewohner leben schon so radikal in ihrer Hubble, dass sie selbst nichtmehr mitbekommen, was abgeht. Und wenn sie Älter sind, schämen sie sich dafür.

Ich hatte im Freundeskreis eine, die ist ein Jahr nach Amerika gefahren. Und hat sich danach als ,,Transmann'' und ,,Non-binary'' irgendwas bezeichnet. Alle sollten sie als Mann anreden. Und ist da ebenso radikal und extrem gewesen. Ich habe als einziges gesagt ,,Die Alte macht überall die Beine breit und läuft in Mini-Kleidern rum. Die ist ganz sicher nicht im ,,falschen Körper geboren'' zumal ihr das auch ziemlich spontan eingefallen ist.'' Und alle anderen so ,,Oh wie kannst du nur so intolerant sein.'' Tja, genau ein Jahr später wollte sie dann doch kein ,,Mann'' mehr sein und auch nichtmehr so angeredet werden. Stattdessen sollen wir sie jetzt als ,,They'' anreden. Also ja, mitten im Satz plötzlich ein englisches Wort einbauen. Nach wie vor zieht sie Kleider an und macht überall die beine breit. Da denke ich mir: Halt die Fresse. Von einem Beknnaten von mir eine Kundin in seinem Tattostudio ist genauso, nur noch schlimmer. Das ist eine freiwillige gratis Prostituierte, die sich auch super freizügig und weiblich anzieht und auf Instagram nur in BH und Tanga post, aber jeder soll sie als mann anreden. ist klar.
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Xevolturi

Zitat "Wenn einer von den tollen Veganerinnen die Küche betritt, stinkt es total oder wir backen Leichen und reissen gleich alle Fenster auf."

Ich kann die fei verstehen. Ich lebe jetzt auch seit mehreren Jahren vegetarisch und übermäßig vegan (einige Produkte sind konterminiert mit Milch, Ei) soweit es mir halt möglich und verträglich ist. Wenn ich da eine Bratwurst rieche, da läuft mir zwar auch noch der Speichel zusammen, aber um ehrlich zu sein, aus Ekel raus. Ich denke das Geruchsempfinden passt sich der Nahrung an und trägt zur Bewusstseinbildung bei. Tatsächlich wäre ich wohl nicht extrem feministisch (geistig) wenn ich nicht übermäßig vegan leben würde. Im Buddhismus wird auch immerhin gepredigt sich wenigstens vegetarisch zu ernähren!
Da mir Kühe, Henne usw. wichtiger worden, empfinde ich den Jainismus aber doch besser. Kompromisse sind nämlich scheiße irgendwie.

Ja zu deinem Fall. Ich verstehe gar nicht wie es überhaupt zu dieser gemischten Wohngemeinschaft kam. War es Zwang - also hattet ihr wirklich keine andere Möglichkeit? Wer hat eigentlich wen eingeladen - das wird doch so gemacht, erst mal sich kennen lernen?

Also ich finde ein großer Fehler ist es NICHT zu erfragen, was AnwärterInnen der freien WG-Räume für ein Bewusstsein haben (Ernährung, Politik, Gesellschaft, Religion etc.)

Wenn es Zwang ist, sei es euch gelassen, aber bewusst MieterInnen wollen und sich dann aufregen wenn es doch nicht passt, ist natürlich dumm für beide Parteien.

Als Vorschlag würde ich sagen, dass ihr entweder doch so weiter macht wie bisher (dran gewöhnen) oder euch alle mal zusammen setzt und über das Verhalten, Ausziehen usw. sprecht.

Und diejenigen die nicht stark auf den WG-Platz angewiesen sind, z. B. am meisten verdienen, bereits andere Wohnangebote habe etc. sollten ausziehen.

"Das Bild welches hierbei von Veganern vermittelt wird ist Ideologisch, grausam und verbittert, unfreundlich, respektlos und unverschämt. "

Deine Mitbewohnerinnen sind evtl. etwas antispeziesistisch, also nicht einfach nur vegan oder vegetarisch und wollen auch mal Frust rauslassen - Frust gibt es für halbwegs ethische ja genug in einer speziesistischen Welt. Ich finde dieses :verbitterte: vermittelte Bild übrigens deutlich besser als das Inkludieren der Karnivoren und das Abwerten des Veganismus auf die Gesundheit und Umwelt. Genauso wie ich separatistischen Extremfeminismus (Misandrismus und konsequente Frauensolidarität) besser finde, als diesen Gleichmachenden Scheiß, der Unterdrückte auch nur wieder zu den Tätern verkehrt. Nur im Extremen liegt die Verbesserung, alles andere ist inkonsequenter, kompromittierter Müll.

Und nein brauchst keine Angst haben, ich lebe nicht in deiner WG. Würde deine Mitbewohnerinnen aber gern mal inspizieren, welches Level die besitzen an Extremen. Wie ich indirekt anmerken wollte, gibt es unter Veganerinnen und bes. Vegatarierinnen meistens leider inkonsequente Systemroboter. Ich kenne eine die lebt mit einem Karnivoren gemeinsam, hat Kinder, Hund. Ekelhaft. Weil worin unterscheidet die sich schon von einer Trophäenjägerin, welche übrigens auch vegan sein kann, aber nicht antispezie...
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Lord Mord

Also ich mag das Essen nicht !
Sollen sie eben Glücklich damit leben !
Aber das wie du schreibst , unverschämt ,
unfreundlich etc.
Da würde ich mit denen mal ein Ernsthaftes
Wort reden.
Denn das eine (Ernährung ) hat mit dem anderen wie Miteinander umgehen mal nichts
zu tun.
Würde ich der Trulla mal stecken.
Mal Energisch ,mit den Trullas .
Du bist auch eine Persönlichkeit !
So geht,s nicht !
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