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Nazis und ihr Slogan "Arbeit macht frei"

Weiß jemand zufällig warum die so toll fanden Arbeit als etwas das frei macht zu bezeichnen? Nein?

Heute gilt dieser Slogan weiterhin für Frauen, behinderte, psychisch diagnostizierte, arbeitslose, arme, alleinstehende, jüdische, schwarze usw. aber nicht mehr nur in modernen KZ Lagern, sondern ganz allgemein.

Jede/r ist dazu gezwungen Geld zu besitzen, zu erwerben, wieder zu erhalten - was durch einen Arbeitsmarkt abgesichert werden soll oder auch auf Wegen, die gesetzlich aber als illegal gelten. Männer haben für alle, aber besonders für solche, die keine Männer sind, ein Zwangssystem geschaffen, in dem wir tatsächlich irgendeinen Dienst - sei er noch so sklavisch, nieder oder gar nicht als Dienst anerkannt (wie bei Hausfrau oder Arbeitslose die sich pathologisieren lassen müssen) - abzuleisten haben. Heute können wir von einem "Minijob" der auch Arbeit ist, kaum eine Wohnung halten.

Leben wird teurer durch dieses System, es wird finanziell gar nicht mehr möglich für Nichtmänner zu existieren - schon gar nicht frei.

Ich hoffe - durch was auch immer - dass dieses Zwangssystem zerstört wird und gegen eines ersetzt, das anerkennt, dass wir uns nicht selbst gezeugt/geboren haben und die Herren die das ehemalige Zwangssystem bzw. Sklavensystem ("Wirt"schaft) erfanden, das eh nur denen nützt, sollen dafür bestraft werden, dass sie nie gelernt haben zu teilen und nie begriffen, dass Schwächere nur ihrer Schwäche wegen weder Qual noch Tod verdient haben.

Das patriarchale Leistungsprinzip nützt nur denen, für die es gedacht ist und solche die sich daran irgendwie anpassen. Weder das eine noch andere ist natürlich, noch gesund, für Nichtmänner.

Ich bin für das Grundeinkommen, als ersten Schritt in die richtige Richtung. Nämlich in die wahre Freiheit.

Ohne Männer kann eine Welt sein, in der wir das was wir zur Geburt nicht hatten haben werden: Das Recht entscheiden zu können ob und wie wir leben und sterben möchten, ob und welche Tätigkeiten wir lernen wollen und wie wir sie einsetzen oder nicht einsetzen wollen, von wem oder was wir Wissen erhalten wollen.

Nichtwollen heißt dann nicht mehr, gezwungen sein zu wollen, sondern das Nichtwollen wird akzeptiert und vergütet.

Der Wille zur Lebensverneinung wird Freiheit schaffen. Ein hoffentlich ganz neues System, bei dem jede Nichtmann ohne Existenznot überleben kann, und abgesichert ist nicht nur schmerzfrei und selbstbestimmt zu leben, sondern schmerzfrei und selbstbestimmt zu sterben.

Das muss keine Utopie bleiben.

Spätestens dann wenn sich das derzeitige Zwangsystem immer weiter selber zerfrisst. Sein Wachstum hat ein Maß, es ist niemals unbegrenzt. Selbst Viagra wird euch dann nicht mehr helfen und kein künstliche Unterarmhaut mit Pumpe, die euren Schwanz nachahmt.

Das Pimmelreich wird fallen.

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Kommentare (5)

Rot-Weiß-Rot
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Mitglied [233]

"Jeder ist dazu gezwungen, Geld zu besitzen", was glaubst du, wie ich dieses Ausbeutersystem kritisiere! Und zwar aus folgendem Grund: Ich finde es ethisch & moralisch zutiefst verwerflich, dass man ALLES von diesem Gottverdammten Kapitalismus Scheißdreck abhängig macht!

Besonders verwerflich finde ich's, wenn man die Leute buchstäblich in den Suizid treibt, weil's der Sozialstaat nicht gebacken bekommt, man die schützenswerten Leute aufzufangen!

Des Weiteren befürworte ich das Grundeinkommen genauso sehr! Allerdings muss das Grundeinkommen so hoch ausfallen, dass es ein WÜRDEVOLLES Leben ermöglicht! Und nicht ein Leben, wie es ARMUTS-4 in Deutschland erzwingt! Für den "Sozialstaat" Deutschland ist das erbärmlich!
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"Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Quelle: Albert Einstein)

stimmt!

@Rot-Weiß-Rot: Genau auf den Punkt gebracht!
Das hier: ,,Besonders verwerflich finde ich's, wenn man die Leute buchstäblich in den Suizid treibt, weil's der Sozialstaat nicht gebacken bekommt, man die schützenswerten Leute aufzufangen!" sollte sich unsere Regierung endlich auf die Fahne schreiben, denn wenn "sozial" mit Abschottung einhergeht, ist im gesamten System eine Schieflage.
Die Reichen werden immer reicher und die Mittel- und Unterschicht immer ärmer.

Mit jeder Gehaltssteigerung steigt ja auch die staatliche Forderung deiner Sozialabgaben- und Steuerlast. GEHT GAR NICHT!!! Die Belohnung wird dir ja prompt wieder genommen!

Ca. 60.000 €/Jahr müsste ein Single verdienen, um nach Abzug aller Pflichtbeiträge/Steuern/Miete/Strom/Nahrungsmittel halbwegs in "Würde" und nahezu unabhängig vom Staat leben zu können. Da könntest du sogar noch für die eigene Vorsorge ansparen, denn vom Staat kannst du nichts erwarten.

Berechnung der tariflichen Einkommensteuer eines Singles mit einem Jahresgehalt von 60.000 €

× (t. EKSt) = 0,42 · 60.000 - 8.963,74 = 16.236,26 €.

Brutto: 5.000,00 €

Abgaben
Renten­vers.: 465,00 €
Arbeitslosen­vers.: 60,00 €
Pflege­vers.: 90,70 €
Kranken­vers.: 384,58 €

Summe
Sozial­abgaben: 1.000,28 €

Netto: 3.056,31 €

Und nicht mal dieses Netto reicht in manchen Regionen Deutschlands! Der Durchschnittsverdiener schuftet bis an sein Limit und wird mit weit unter 3000 Netto abgespeist!

Hier läuft so Vieles falsch!
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Ghetto

Heul nicht rum! Die Meisten bekommen vielleicht maximal so viel Brutto wie du Netto.
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eine frage

Was ist eigentlich mit aber backe Realistin ?
Hat doch sonst sein halbes Leben mit Kommentare sammeln hier verbracht
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Dieser Kommentar wurde gelöscht, da er gegen die Regeln dieser Seite verstieß oder nicht zum Thema passte: Geschrieben von stimmt! am 28.05.2022, 19:42 Uhr.

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