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Einfach. Plaudern. Neu.

Lawless

Denkt ihr über eine Transiston nach?

Die Frage richtet sich eher an Userinnen (Menschen die mit weiblichen Geschlecht geboren wurden oder mit inter bzw' "atypisch". Natürlich vorausgesetzt hier sind solche).

Würdet ihr Testosteron nehmen und die Operationen zur Brustdrüsenentfernung, Gebärmutter- und Eierstockentfernung und Aufbau eines Klitpens oder Unterarmhautpenis durchführen lassen?

Ich habe darüber nachgedacht Testogel zu verwenden und mich bürokratisch (rechtlich) umschreiben zu lassen, weil frau dadurch mehr Rechte hätte wenn das Endresultat von Fremden als männlicher Mann gelesen wird. Das wäre fast wie Körperwechsel. Aber so einfach und schmerzfrei ist es dann eben doch nicht. Nein es ist mehr wie sich Eigenfett in den Po spritzen zu lassen, um patriarchatskonformer auszusehen.

Es gibt auch eine Website post-trans. Dort stehen Interviewartikel von Frauen, die destransistionieren (echt schweres Wort 🐒)
und z. B. von Folgeschäden berichten die sie durch das Testogel erhielten. Das Zeug virilisiert den weiblichen Körper was erwünscht ist, aber Schäden können sein Akne, Geheimratsecken-Glatzenbildung, Behaarung an ungünstigen Stellen, Entzündungen der inneren Geschlechtsteile evtl. Herzrhythmusstörungen bis Infarkte. Transmänner reduzieren ihre Lebenserwartung durch das Zeug.

Mit der Herstellung von Testogel hatte ich mich kurzfristig beschäftigt, bin aber leider nicht weit gekommen. Ich weiß nicht ob es vegan ist und woraus das produziert wird. Außerdem sind diejenigen die sich als trans identifizieren lebenslang auf Testo und womöglich Korrekturoperationen angewiesen (Pharmaopfer). Im Moment schalten sich auch die Psychofutzis und Endofuzis vorne rein. Erst mal muss die Willige pathologisiert und begrapscht werden.

Für mich spricht vieles dagegen. An einem gesunden Körper herumschreddern lassen ist falsch. Pathologisiert und begrapscht werden sowieso. Alles um Patriarchat besser dazustehen... ne wird nicht besser.

Das einzige was dafür spricht als (Trans)Mann zu leben, ist halt nur die Tatsache als Frau-Zwitter im Patriarchat keine Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und zum Selbstschutz zu haben. Ich kann leider nicht einfach mal so den Führerschein machen. Nicht mal das. Als Frau-Zwitter gibt es hier kein Zuhause. Aber dann als Transmann enttarnt zu werden ist ja auch scheiße. Immer diese Angst.

So oder so, sich an das Patriarchat anpassen ist nicht das Ideal, das ich mir vorstelle, deswegen habe ich erst mal nichts weiter dahingehend unternommen.

Ein Bart würde mir aber auf jeden Fall stehen. Habe ich schon untenrum bemerkt. 🦁

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